Sommerwoche 2012

Vom 1. bis zum 5. August führt der Jugendchor des Sprengels Nord der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in den Räumen der Dreieinigkeitsgemeinde Bad Essen-Rabber seine diesjährige Sommerwoche durch. Jugendliche im Alter zwischen 13 und 23 Jahren sind eingeladen, daran teilzunehmen.

Mit der Sommerwoche beginnt ein neues Chorjahr, zu dem drei Folgewochenenden gehören. Das neue Chorjahr steht unter dem Thema „Luther und die Musik – … davon ich singen und sagen will!“. Unter der Leitung von Sprengelkantorin Antje Ney (Hanstedt/Nordheide) und einem Mitarbeiterteam lernen die Jugendlichen geistliche Chorwerke unterschiedlicher Epochen kennen. Sie erhalten umfassende Anregungen zur musikalischen Gestaltung und Informationen zum musikgeschichtlichen Hintergrund der Kompositionen. Gemeinsame Andachten, kreative Kurzworkshops und sportliche Betätigung befördern die Gemeinschaft der Jugendlichen. Im Rahmen der Sommerwoche wird außerdem intensiver Einzelunterricht angeboten, der der persönlichen Stimmentwicklung dient. Hierzu konnte der Stimmbildner des Knabenchores Hannover, Nils-Ole Peters, gewonnen werden.

Für die Teilnahme am neuen Chorjahr wird ein Kostenbeitrag von 50 Euro erhoben. Die Folgewochenenden finden in anderen Gemeinden der drei Kirchenbezirke statt. Der Chor wird sich insbesondere an den Terminen des nächsten Jahres auf eine große Chorfahrt im Sommer 2013 vorbereiten. Dazu werden auch ehemalige Chormitglieder eingeladen.

Die Anmeldung zum Chorjahr 2012/13 wird bis zum 15. Juli 2012 an Antje Ney, a.ney[ät]t-online.de, erbeten. Wer nur zur Sommerwoche oder erst ab den Folgewochenenden kommen kann, möge dies bei der Anmeldung angeben.

Weitere Informationen: Plakat zur Sommerwoche

Probenwochenende in Verden

Am Wochenende vom 16. bis 18.03. führt der Jugendchor Sprengel Nord ein Probenwochenende mit Abschlußkonzert am Sonntag, 18.03. um 16 Uhr in der Zionsgemeinde Verden durch.

Am Samstag, 17.03. besteht ab 15.30 Uhr wieder die Möglichkeit für Gäste im Alter von 13-23 Jahren, dazuzukommen und gemeinsam für den Gottesdienst am Sonntag zu proben.

Weitere Informationen

Konzerte in Farven und Stade

Samstag,16.07.2011, 18.00 Uhr, St. Wilhadi Stade

Sonntag, 17.07.2011, 16.00 Uhr, Pella-Kirche Farven

Eintritt frei – Kollekte erbeten

Der Jugendchor der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche wird am Samstag, 16. 07. um 18.00 Uhr in der St. Wilhadikirche Stade und am Sonntag, 17.07. um 16.00 Uhr in der Pellkirche Farven Konzerte geben.

40 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 23 Jahren singen unter Leitung von Kantorin Antje Ney, Hanstedt/Nh. zu dem Thema „Heilig!“ geistliche Chorwerke von Barock bis Swing. Kompositionen von Heinrich Schütz, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Urmas Sisask u.a. stehen auf dem Programm.

Wortbeiträge, die den Hörern einen tieferen Zugang zu den Chorwerken vermitteln, werden von Dipl. theol. Gottfried Heyn, Hannover vorgetragen.

Das Konzertprogramm wird im Rahmen der diesjährigen Sommerwoche vorbereitet. Diese beginnt am Mittwoch, 13.7. in der Pella-Gemeinde Farven. Chorische Stimmbildung, Einzelunterricht, Kreativeinheiten, Themenarbeiten und Andachten gehören zum Tagesablauf. Freitag und Samstag führen die Jugendlichen ihre Chorproben in Stade durch.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Eine Kollekte wird zugunsten des Jugendchores erbeten.

Jugendchorwochenende in Soltau

Vom 4. bis 6. Februar 2011 wird das nächste Chorwochenende in der Zionskirche Soltau stattfinden.

Sänger und Sängerinnen, die gerne neu dazukommen möchten, sind herzlich willkommen. Wer unverbindlich an den Chorproben für den Gottesdienst teilnehmen oder den Chor einfach einmal kennenlernen möchte, ist zu den Proben ab Samstag Nachmittag 15.00 Uhr eingeladen.

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Leer stehendes Pfarrhaus bevölkert

Sottrum, 30.3.2009 – selk – Mit einem Konzert in der evangelisch-lutherischen St. Georgskirche in Sottrum (bei Bremen) am
gestrigen Sonntag ging das Probenjahr des Jugendchors im Sprengel Nord der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zu Ende. Das Motto aus dem 1. Vers des biblischen Psalms 96 – „Singet dem Herrn ein neues Lied“ – wurde vom Chor unter Leitung von Sprengelkantorin Antje Ney (Hanstedt/Nordheide) durch Werke aus fünf Jahrhunderten musikalisch gestaltet. Der Schwerpunkt lag bei diesem Abschlusskonzert darauf, das Leiden und Sterben Jesu Christi, seine Passion, in den Blick zu nehmen. Die
vorgetragenen vertonten Psalmen und Psalmnachdichtungen machten deutlich, dass es Gott selbst ist, der den Menschen den Mund öffnet und sie fähig macht zum Singen, auch und gerade in Not und angesichts von Leiden und Sterben.

Im Rahmen des Probenwochenendes in Sottrum beteiligte sich der Jugendchor an der vom Amt für Gemeindedienst der SELK initiierten Aktion „7 Wochen mit“. Das Mittagsgebet am Samstag wurde mit Elementen dieser Aktion zur Fasten- und Passionszeit gestaltet. In für die Teilnehmenden eindrücklicher Weise versammelte sich die Gemeinde vor dem Altar der örtlichen Zionskirche der SELK, die von einer den Raum beherrschenden, kunstvoll geschnitzten Kreuzigungsgruppe überragt wird, und konzentrierte den Blick auf das Kreuz Jesu Christi.

Die rund 50 Jugendlichen, die an dem Wochenende teilnahmen und das durch Vakanz leer stehende Sottrumer SELK-Pfarrhaus „bevölkerten“, werden sich zum großen Teil auch am neuen Probenjahr des Jugendchores beteiligen, das Ende Juli mit einer Sommerwoche in Herford startet.

(selk-news)

Singet dem Herrn ein neues Lied!

Hamburg, 11.12.2008 – selk – Im Rahmen seines Probenjahres unter dem Leitgedanken „Singet dem Herrn ein neues Lied“ war der Jugendchor im Sprengel Nord der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) unter Leitung von Sprengelkantorin Antje Ney (Hanstedt/Nordheide) vom 5. bis zum 7. Dezember 2008 in Hamburg zu Gast. Die beiden SELK-Gemeinden in der Hansestadt (Dreieinigkeitsgemeinde und Zionsgemeinde) ergänzten sich dabei in hervorragender Weise als Gastgeberinnen. Der Chor dankte für diese Gastfreundschaft durch sein Mitwirken im Gottesdienst zum 2. Sonntag im Advent in der Dreieinigkeitsgemeinde. Eindrucksvoll wurde von den rund 50 Sängerinnen und Sängern die Antiphon des Sonntags vorgetragen: „Sehet auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ Diese Antiphon, die den Eingangspsalm rahmte, erklang noch einmal beim Hauptlied des Sonntags, das im Wechsel zwischen Chor und Gemeinde gesungen wurde, und ist zugleich Teil der Evangelienlesung am 2. Advent und Wochenspruch. Wie ein roter Faden zog sich dieser Satz auch durch den Nachmittag, als der Jugendchor in der Kirche der Zionsgemeinde sein adventliches Konzert zu Gehör brachte. In dem gedanklichen Dreischritt von der Verzagtheit des gottfernen Menschen über die Befreiung aus der Angst bis hin zur Freude und dem Jubel über Gottes Erlösungshandeln leuchtete immer wieder die ernste Freude des Advent auf. Besonders deutlich wird die Vielschichtigkeit des Menschen in seinem Verhältnis zu Gott in den Psalmen. Dass Gott Menschen ihre Stimme wiedergibt, sie aus der Sprachlosigkeit herausruft und ihnen „das neue Lied“ in den Mund legt, ist Grund zur Freude. Dieses neue Lied, von dem in mehreren Psalmen die Rede ist, bleibt nicht folgenlos. Es eröffnet dem von Gott ergriffenen Menschen die Möglichkeit zu Lob und Dank und ist ein Zeugnis den Mitmenschen gegenüber. Im Advent, der Vorbereitungszeit auf Weihnachten, ist besonders Gelegenheit, sich dieser Tatsache bewusst zu werden. Deshalb gilt: Wer sein Haupt erhebt, weil Christus ihm nahe kommt, der kann das neue Lied, das Loblied auf den Herrn Christus neu anstimmen. Dass es dabei nicht immer neue Lieder sein müssen, sondern dass es auch alte Lieder sein können, mit denen das Lob Gottes neu angestimmt wird, stellte der Chor in seinem breiten Repertoire durch vier Jahrhunderte eindrucksvoll unter Beweis. Die Gemeinde wurde aktiv in das Konzert einbezogen durch mehrere Adventschoräle, die teilweise im Wechsel mit dem Chor musiziert wurden. Daneben kamen Posaunen und Trompeten zum Einsatz – gespielt von Jugendchormitgliedern.

Auch an diesem Probenwochenende gab es die Möglichkeit, Kontakte zu den Kirchenmusikern aus den gastgebenden Gemeinden zu knüpfen. So nutzten die Chorleiter beider Gemeinden die Gelegenheit, um gemeinsam mit dem Jugendchor eine Probeneinheit zu gestalten. Damit soll die enge Verknüpfung zwischen Jugendchor und den Gemeinden erhalten und gefördert werden. Neben der Freude am gemeinsamen Musizieren im Jugendchor soll auch das Mitwirken in örtlichen und überregionalen Chören und Musikgruppen eingeübt und geschult werden.

Die Tage in Hamburg waren – wie alle Probenwochenenden des Jugendchores – neben Tutti-und Stimmproben durch Einzelstimmunterricht und gemeinsame Andachten strukturiert, bei denen verschiedene Andachtsformen erprobt wurden. Eine Bibelarbeit zum Predigttext des Sonntags und eine kleine Kreativeinheit gehörten ebenso zum Programm.

(selk-news)

Von Klage, Trauer und Angst hin zu Vertrauen und Freude

Hermannsburg, 31.7.2008 – selk – Mit der 6. Sommerwoche in Folge hat der Jugendchor im Sprengel Nord der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) unter Leitung von Sprengelkantorin Antje Ney (Hanstedt/Nordheide) sein neues Konzert- und Probenjahr begonnen. In diesem Jahr fand die Sommerwoche vom 23. bis 27. Juli in der hervorragenden Gastgeberschaft der Großen Kreuzkirchengemeinde in Hermannsburg statt. Das neue Thema, das Psalm 96, Vers 1 entstammt, lautet: „Singet dem Herrn ein neues Lied“. Diesem Thema inhaltlich nachzuspüren und es in seinen verschiedenen Facetten zu erarbeiten dient das erarbeitete Chorprogramm, das Musik aus verschiedenen Jahrhunderten aufweist. Die Tage waren gegliedert durch die Andachten, in denen jeweils das Thema aufgegriffen wurde, und ein straffes Probenprogramm. Die knapp 50 Sängerinnen und Sänger arbeiteten trotz sommerlicher Temperaturen intensiv in Kleingruppen und bei Tuttiproben. Dazu gehörten neben der eigentlichen Chorprobenarbeit das Angebot der Einzel-Stimmbildung, zwei Bibelarbeiten und ein prall gefülltes Kreativangebot, bei dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung entspannen und gleichzeitig christliche Themen in kleine Kunstwerke umsetzen konnten.

Zur Abkühlung von der großen Hitze trug ein Schwimmbadbesuch in Faßberg bei, zum Ausgleich und Abendbrot war der Chor zu einem Grillabend im Pfarrgarten zu Gast und als zusätzliches Erlebnis wurde ein Aufstieg auf den etwa 50 Meter hohen Turm der Großen Kreuzkirche angeboten.

Der Sonntag, zugleich der letzte Tag der Sommerwoche, geriet noch einmal zu einem Höhepunkt. Am Vormittag feierte eine große Gemeinde von rund 400 Gliedern einen Freiluftgottesdienst in Weesen auf dem Hof der Familie Thies. Im Schatten der großen Eichen versammelten sich die Menschen, um eine Taufe zu erleben, die Predigt des Pastors „im Tropentalar“ (Mantelalbe mit Stola) zu hören und Gott zu loben durch Gesang, Gebet und Musik.

Am Nachmittag brachte der Jugendchor rund 200 Gästen in der nicht mehr ganz so kühlen Großen Kreuzkirche im ersten Konzert des neuen Probenjahres die Ergebnisse der Sommerwoche zu Gehör. Dabei wurde das Thema in verschiedenen Psalmvertonungen aufgegriffen. In knappen Worten zum Thema wurde deutlich, dass die Aufforderung „Singet dem Herrn ein neues Lied!“ nicht heißt, immerfort neue Lieder „produzieren“ zu müssen, sondern manchmal sogar mit sehr alten Liedern aber immer erneut den Herrn zu loben, ihn anzurufen, ihm zu danken. Dazu tritt aber auch – genau wie in den meisten Psalmen – die Klage, die Trauer, Mutlosigkeit und Angst des (Psalm-)Beters. Aber wie in vielen Psalmen zu beobachten ist, so ist es Erfahrung des Glaubens, dass sich das Blatt wendet und der Betende die Hilfe Gottes erfährt. So gibt es auch im Konzertprogramm einen Umschwung von der Klage und Trauer, von der Gottverlassenheit und Angst hin zum Vertrauen, zur Freude, zum Jubel über Gottes gnädige Hilfe. Am Ende des Konzertes verteilten Mitglieder des Chores Steine, auf die sie in den Kreativeinheiten Bibelsprüche geschrieben hatten, an die Konzertgäste als Erinnerung an Gottes Hilfe, die wie ein Fels in der Brandung ist. Mit Psalmgebet, Vaterunser und Segen mündete das Konzert in die vom Chor noch einmal formulierte Segensbitte um Frieden und Segen Gottes: „Schalom, Schalom, der Herr segne uns.“

Zum Team um Antje Ney gehörten die beiden Kantoren Susanne und Thomas Quellmalz (Kirchberg/Thüringen), Britta Bruun (Hamburg), Friederike Schubach und Lars Lehmann (beide Dresden), Claudia Andrae (Hermannsburg) und Gottfried Heyn (Hannover).

(selk-news)