Bericht zum Kirchenmusikfest in Celle

TEIL 1: “Das Evangelium ist Kampfansage, nicht Zuckerguss”
SELK: Bezirkssängerfest in Celle

Celle, 28.9.2009 – selk – Gemeinsam mit der hier beheimateten Mariengemeinde feierte gestern der Kirchenbezirk Niedersachsen-Süd der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) den Gottesdienst seines Kirchenmusikfestes in der Stadtkirche in Celle. Die Liturgie wurde gestaltet im Zusammenwirken von Gemeinde, Singchor und Instrumentalmusizierenden. Superintendent Markus Müller, Pfarrer im Pfarrbezirk Celle-Lachendorf der SELK, benannte als Inhalt des vorweggenommenen Michaelisfestes einen längst entschiedenen Kampf – dieser habe ganz andere Dimensionen als der Wahlkampf zur Bundestagswahl, die am selben Tag stattfand.
Die Epistel-Lesung aus der Offenbarung (Kapitel 12, Verse 7-12a) kam als Gesang zur großen Festgemeinde: Im Werk von Heinrich Schütz (1585-1672) “Es erhub sich ein Streit im Himmel” stritten die vielen Stimmen – einträchtig – gegeneinander, um sich schließlich zur himmlischen Freude zu vereinen. Im Graduallied “Herr Gott, dich loben alle wir” sangen Gesamtchor und Gemeinde nach verschiedenen Sätzen von der großen List des Teufels und von dem größeren Schutz der Engel.
Im Predigttext (Lukasevangelium, Kapitel 10, Verse 17-20) stehe kein Wort von Engeln, räumte Pfarrer Walter Hein (Rodenberg) ein. Die Engel stünden eher versteckt hinter den Erlebnissen der Jünger. “Das Michaelisfest ist zutiefst Christfest”, führte er aus. “Es ist keine offene Frage, ob alles zum Teufel geht und wir mit – oder ob die Engel uns hindurchbegleiten ins Paradies.” Das Evangelium sei “Kampfansage, nicht Zuckerguss”. Gott stelle jeden von uns an seinen Platz. Und “wo wir uns ihm zur Verfügung stellen, wird der eine und andere von uns zum Engel werden – ganz ohne Flügel.”
Auch im weiteren Verlauf war der Gottesdienst unter der Gesamtleitung von Antje Ney (Hanstedt/Nordheide) und Carsten Crüger (Bremen) musikalisch reich ausgestaltet. Er mündete in das “Amen” von John Rutter (*1945).
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TEIL 2: “Gottes Boten zeigen, wie es weitergeht”
SELK: Kirchenmusikfest Niedersachsen-Süd in Celle

Celle, 28.9.2009 – selk – Die Stadtkirche zwischen Fachwerkhäusern in der Altstadt von Celle bot Raum für die “Geistliche Chormusik” am Nachmittag des gestrigen Kirchenmusikfestes des Kirchenbezirks Niedersachsen-Süd der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). 700 Jahre steht dieses Gotteshaus, und kirchenmusikalische Werke aus dieser gesamten Zeitspanne kamen zu Gehör. Im Vorgriff auf das Michaelisfest am 29. September war das Thema ausgewählt: “Engel Gottes”.
Viele kirchenmusikalisch aktive Gruppen des Bezirkes waren beteiligt: der aus 80 Sängerinnen und Sängern der Gemeindechöre gebildete Gesamtchor, die Lutherische Bläsergruppe unter Wolfgang Knake (Lage), ein von Ute Rabe (Bielefeld) geleitetes Blockflötenensemble sowie aus Hannover die Bethlehem Voices mit Band, dirigiert von Susanne Gieger (Hannover). Matthias Müller (Groß Oesingen) ließ die Orgel in das Lob der Engel einstimmen. Und auch der Kinderchor unter Susanne Quellmalz (Königsee) sang und musizierte von den Engeln: Lebendig und engagiert vermittelten die Kinder, wie Engel heißen, aussehen, “zeigen, wie es weitergeht”, und wie wir einander zu Engeln werden können. Anschließend gingen die Nachwuchstalente gemeinsam mit der übrigen Kinderschar in die Kinderbetreuung, die wie der morgendliche Kindergottesdienst von einem Team um Alexandra Hoppenstedt (Celle) gestaltet wurde.
Mit den “Worten zum Thema” führte Pfarrer Bernd Hauschild (Osnabrück) durch die gut besuchte Nachmittagsveranstaltung. Engel kämen in der Weihnachtsgeschichte gehäuft vor, doch die Menschen, denen sie begegnen, würden meist erschrecken, wenn plötzlich das Licht der Engel “alles sichtbar macht, auch die dunklen Flecken in meinem Leben”. Deshalb müsse erst einmal gesagt werden: “Fürchtet euch nicht.” In diesem Fall wurde das natürlich gesungen, wie auch die weiteren Inhalte der weihnachtlichen Botschaft.
“Engel entschleunigen unser Leben, die sind für unseren Alltag da”, das zeigte Hauschild an biblischen Beispielen: Der Engel, der Petrus im Gefängnis weckt (Apostelgeschichte 12), fordert ihn erst einmal auf, sich Stück für Stück anzuziehen: Gürtel, Schuhe, Mantel. Der Engel im Alten Testament, der Elia unterm Wachholderstrauch weckt, fordert ihn erst einmal auf, zu essen und zu trinken. Gottes Engel brächten uns auf den Weg. Der sei oft zunächst unklar, doch wie in der Ostergeschichte könnten wir losgehen und über Leid und Schmerz hinaussehen, um schließlich beim Jubel über die Auferstehung anzukommen. Und dieser Osterjubel erklang dann in verschiedenen Variationen und riss die Festgemeinde mit.
“Engel haben etwas mit Gottvertrauen zu tun”, so hieß es am Ende des Themas. Wir dürften darauf vertrauen, dass uns Engel begegnen, dass Gott uns führt und leitet und dass jeder von uns auch Engel sein kann. Das geschehe oft ganz unaufgeregt und ohne Absicht – einfach durch die schlichte Lebensäußerung von Christinnen und Christen. Diese Inhalte und erneutes Gotteslob erklangen in modernen Melodien und Rhythmen, und alles mündete schließlich ein in das strahlende Gloria in D-Dur aus dem Magnificat von Johann Sebastian Bach (1685-1750).
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Zwei Berichte von selk_news

Bericht vom Ausbildungswochenende für Mitarbeitende im Sprengel-Jugendchor

Jugendchor im Sprengel Nord der SELK
Ausbildungswochenende für Mitarbeitende

Uelzen, 17.1.2009 – selk – Zum ersten Mal fand am 17. und 18. Januar 2009 ein Ausbildungswochenende für Mitarbeitende des im Sprengel Nord der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) angesiedelten Jugendchores statt. Sechs Jugendliche, die mehrjährige Mitglieder des Jugendchores sind, trafen sich im Gemeindezentrum der Christusgemeinde der SELK in Uelzen, um sich weiterbilden zu lassen. Nach einer Phase intensiver Mitarbeit als Chorsängerinnen und -sänger entstand im Juli 2008 während einer Probenwoche in Hermannsburg der Wunsch, stärker in Leitungsaufgaben des Chores eingebunden zu werden. Diese Bereitschaft ernst zu nehmen und frühzeitig die Aus- und Fortbildung im Bereich der Kirchenmusik zu betreiben, ist das Anliegen von Sprengelkantorin Antje Ney (Hanstedt/Nordheide), die den Jugendchor im Sprengel Nord der SELK leitet.
Auf dem Programm des Aus- und Weiterbildungswochenendes stand eine breite Palette an Themen, die in großer Konzentration und Aufgeschlossenheit der Teilnehmenden bewältigt wurden. Dazu zählten: Stimmbildung, Tipps zur Gruppenleitung, Chorleitung, Harmonielehre, Gelegenheit zum ersten Einüben erlernter Fähigkeiten. Außerdem wurden die Zusammenhänge von Kirchenjahr und Kirchenmusik ins Gespräch gebracht und über den Umgang mit Chorliteratur zur Vorbereitung von Gottesdiensten informiert. Die einzelnen Arbeitseinheiten wurden von Antje Ney und Gottfried Heyn, Referent im Kirchenbüro der SELK in Hannover, vorbereitet und durchgeführt. Zum geistlichen “Atemholen” versammelte sich die Gruppe zu Mittagsgebet und Abendandacht vor dem Altar der Christuskirche, über dem sich ein mehrere Meter breites Wandmosaik erhebt, das die Abendmahlsfeier Christi mit seinen zwölf Jüngern darstellt.
Die Mitgestaltung des Gottesdienstes am Sonntag durch zum Teil mehrstimmiges Musizieren rundet das Trainingswochenende ab.
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Eine Meldung von selk_news

Bericht vom Sprengelsängerfest in Krelingen

Ströme lebendigen Wassers

Krelingen (bei Walsrode), 23.9.2008 – selk – “Barmherzigkeit üben in der Nachfolge Jesu” – Dazu ermutigte Pfarrer Klaus Bergmann (Wolfburg) als Festprediger am vergangenen Sonntag auf dem Sängerfest des Sprengels Nord der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), das in der Glaubenshalle des Geistlichen Rüstzentrums in Krelingen stattfand.
Der Umgang Jesu mit dem Zöllner Matthäus diente dabei als Grundlage und Beispiel für die Zuwendung Jesu zu denen, die aus unterschiedlichen Gründen an den unterschiedlichen Rändern der Gesellschaft leben und die barmherzige Zuwendung brauchen.
Der Gedenktag des Evangelisten Matthäus als thematischer Bezugspunkt bildete den (liturgischen) Rahmen des Gottesdienstes und wurde vertieft durch ein musikalisch abwechslungsreiches Programm, das der Gesamtchor mit rund 350 Sängerinnen und Sängern der Kirchenbezirke Niedersachsen-Süd, -Ost und -West sowie der Jugendchor im Sprengel Nord, 60 Kinder, der Orffkreis Soltau (Leitung: Antje Struckmann, Soltau), das Bläserensemble des Kirchenbezirks Niedersachsen-Ost (Leitung: Eckart Wiewinner, Stelle bei Winsen/Luhe) und ein Flötenkreis (Leitung: Hanna Borchers, Farven) unter der Gesamtleitung von Sprengelkantorin Antje Ney (Hanstedt/Nordheide) darboten.
Am Nachmittag lud Pfarrer Christian Neddens (Brunsbrock) unter dem Thema “Ströme lebendigen Wassers” die Festgemeinde ein, sich dem Strom lebendigen Wassers, der von Christus als Herrn und Retter ausgeht, auszusetzen und davon weiterzugeben. Die musikalischen Beiträgen legten diese Botschaft in eindringlicher Weise aus. Viele der gut 1.500 Besucherinnen und Besucher
zeigten sich an diesem fröhlichen Festtag tief bewegt.
Die organisatorische Verantwortung innerhalb des veranstaltenden Kirchenmusikalischen Arbeitskreises (KAS) im Sprengel Nord der SELK ging von Eduard Backeberg (Wriedel) auf Bernhard Kämpfert (Stellenfelde) über. Backeberg wurde unter Applaus vom KAS-Vorsitzenden, Pfarrer a.D. Marc Struckmann (Soltau), und der Gemeinde mit einem herzlichen Dank für seine jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit verabschiedet.
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Ein Bericht von selk_news

Bericht vom Vater-Sohn-Wochenende 2008

Kniffeliges Stück für große Tonnen und kleine Eimer
Vater-Sohn-Wochenende im Kirchenbezirk Niedersachsen Süd

Flotwedel, 5.9.2008 – selk – Hoch Ben macht’s möglich: Bei schönstem Spätsommerwetter haben 25 Väter und Söhne am vergangenen Wochenende ihre Zelte auf dem Gelände des Strandbades der Samtgemeinde Flotwedel (bei Langlingen, Kreis Celle) an der Aller zu einem Vater-Sohn-Wochenende des Kirchenbezirks Niedersachsen-Süd der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) aufgeschlagen.
Väter und Söhne unter sich – das birgt viele Chancen, das jeweilige Gegenüber anders und neu kennenzulernen, darüber waren sich die Teilnehmer einig. Zum dritten Mal hat Bezirkskantorin Ute Benhöfer (Hildesheim) mit einem Team der gastgebenden Gemeinde Lachendorf diese Freizeit (fast) ganz ohne Mädchen und Frauen organisiert.
Wichtige Eckpunkte dieser Veranstaltung sind: Andachten und Abschluss-Gottesdienst; Sport und/oder Werkeinheiten; positive Erfahrungen mit der Gottesgabe “Musik” machen zu können; die so genannte “Männerzeit”, die Gelegenheit zu Gesprächen zu vorbereiteten Themen bietet.
Für die Andachten und den Abschlussgottesdienst hatte Superintendent Markus Müller biblische Texte zum Thema Wasser ausgewählt und mit pfiffigen Ideen spannend gestaltet. Besonders beeindruckend war eine Taschenlampenandacht am Wehr der Aller. Beim Rhythmusworkshop wurde nach der Devise: “Jeder kann mitmachen – Perfektion wird nicht angestrebt” gearbeitet: Es ging in diesem Jahr auf Tonnen und Eimern zu Sache! Ute Benhöfer übte mit den Teilnehmern ein kniffeliges Stück für große Tonnen und kleine Eimer ein und außerdem einen Choral-Groove zum Choralvers “Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad und ewge Quelle bist”.
Ein Mitarbeiterteam aus der Gemeinde Lachendorf unter der Leitung von Lothar Niebuhr kümmerte sich bestens um das leibliche Wohl der Teilnehmer und um die Organisation vor Ort.
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Ein Bericht von selk_news

Bericht vom Jugendchor-Wochenende in Hermannsburg

Von Klage, Trauer und Angst hin zu Vertrauen und Freude
SELK: Jugendchor Nord beginnt neues Probenjahr

Hermannsburg, 31.7.2008 – selk – Mit der 6. Sommerwoche in Folge hat der Jugendchor im Sprengel Nord der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) unter Leitung von Sprengelkantorin Antje Ney (Hanstedt/Nordheide) sein neues Konzert- und Probenjahr begonnen. In diesem Jahr fand die Sommerwoche vom 23. bis 27. Juli in der hervorragenden Gastgeberschaft der Großen Kreuzkirchengemeinde in Hermannsburg statt.
Das neue Thema, das Psalm 96, Vers 1 entstammt, lautet: “Singet dem Herrn ein neues Lied”. Diesem Thema inhaltlich nachzuspüren und es in seinen verschiedenen Facetten zu erarbeiten dient das erarbeitete Chorprogramm, das Musik aus verschiedenen Jahrhunderten aufweist. Die Tage waren gegliedert durch die Andachten, in denen jeweils das Thema aufgegriffen wurde, und ein straffes Probenprogramm. Die knapp 50 Sängerinnen und Sänger arbeiteten trotz sommerlicher Temperaturen intensiv in Kleingruppen und bei Tuttiproben.
Dazu gehörten neben der eigentlichen Chorprobenarbeit das Angebot der Einzelstimmbildung, zwei Bibelarbeiten und ein prall gefülltes Kreativangebot, bei dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung entspannen und gleichzeitig christliche Themen in kleine Kunstwerke umsetzen konnten.
Zur Abkühlung von der großen Hitze trug ein Schwimmbadbesuch in Faßberg bei, zum Ausgleich und Abendbrot war der Chor zu einem Grillabend im Pfarrgarten zu Gast und als zusätzliches Erlebnis wurde ein Aufstieg auf den etwa 50 Meter hohen Turm der Großen Kreuzkirche angeboten.
Der Sonntag, zugleich der letzte Tag der Sommerwoche, geriet noch einmal zu einem Höhepunkt. Am Vormittag feierte eine große Gemeinde von rund 400 Gliedern einen Freiluftgottesdienst in Weesen auf dem Hof der Familie Thies. Im Schatten der großen Eichen versammelten sich die Menschen, um eine Taufe zu erleben, die Predigt des Pastors “im Tropentalar” (Mantelalbe mit Stola) zu hören und Gott zu loben durch Gesang, Gebet und Musik.
Am Nachmittag brachte der Jugendchor rund 200 Gästen in der nicht mehr ganz so kühlen Großen Kreuzkirche im ersten Konzert des neuen Probenjahres die Ergebnisse der Sommerwoche zu Gehör. Dabei wurde das Thema in verschiedenen Psalmvertonungen aufgegriffen. In knappen Worten zum Thema wurde deutlich, dass die Aufforderung “Singet dem Herrn ein neues Lied!” nicht heißt, immerfort neue Lieder “produzieren” zu müssen, sondern manchmal sogar mit sehr alten Liedern aber immer erneut den Herrn zu loben, ihn anzurufen, ihm zu danken. Dazu tritt aber auch – genau wie in den meisten Psalmen – die Klage, die Trauer, Mutlosigkeit und Angst des (Psalm-)Beters. Aber wie in vielen Psalmen zu beobachten ist, so ist es Erfahrung des Glaubens, dass sich das Blatt wendet und der Betende die Hilfe Gottes erfährt. So gibt es auch im Konzertprogramm einen Umschwung von der Klage und Trauer, von der Gottverlassenheit und Angst hin zum Vertrauen, zur Freude, zum Jubel über
Gottes gnädige Hilfe.
Am Ende des Konzertes verteilten Mitglieder des Chores Steine, auf die sie in den Kreativeinheiten Bibelsprüche geschrieben hatten, an die Konzertgäste als Erinnerung an Gottes Hilfe, die wie ein Fels in der Brandung ist. Mit Psalmgebet, Vaterunser und Segen mündete das Konzert in die vom Chor noch einmal formulierte Segensbitte um Frieden und Segen Gottes: “Schalom, Schalom, der Herr segne uns.”
Zum Team um Antje Ney gehörten die beiden Kantoren Susanne und Thomas Quellmalz (Kirchberg/Thüringen), Britta Bruun (Hamburg), Friederike Schubach und Lars Lehmann (beide Dresden), Claudia Andrae (Hermannsburg) und Gottfried Heyn (Hannover).
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Bericht vom Gitarrenfest 2008

Musik hat hohen Stellenwert
SELK: Gitarrenfest in Tarmstedt

Tarmstedt, 18.6.2008 – - Wie zart und weich eine Gitarre klingen kann, wenn sie gezupft wird, und wie rhythmisch und kräftig auf ihr mit Daumen oder Plättchen geschlagene Akkorde ertönen, wurde den Zuhörerinnen und Zuhörern eines Gitarrenkonzerts im Gemeindesaal der Tarmstedter Salemsgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) deutlich. Nach einem Workshop war dorthin zu einem Werkstattkonzert im Rahmen des vierten Gitarrenfestes des Sprengels Nord der SELK eingeladen worden.
Manche der 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen zwölf und 50 Jahren hatten noch nie eine Gitarre in der Hand gehabt, andere spielten schon recht ordentlich. Die Lehrer Volker Harms, Burkhard Müller, Claudius Elbers, Markus Hilmer und Winfried Ehlerding hatten mit den Interessierten tagsüber geübt, hatten Grundkenntnisse in der Schlagtechnik ebenso
übermittelt wie Zupf- und Grifftechnik, Harmonielehre und Improvisieren.
Unter den Wissbegierigen war der zwölfjährige Daniel Motzkau aus Soltau, der in der Musikklasse einer Realschule seines Wohnortes lernt. Seit zwei Jahren spielt Daniel Gitarre und gesteht, Akkorde liebe er mehr als das Zupfen.
Der Tarmstedter SELK-Pastor Martin Rothfuchs, selbst unter den Gitarristen, sprach von einem Konzertcharakter und zitierte aus Psalm 33, in dem es heißt: “Danket dem Herrn mit Harfen. Singet ihm ein neues Lied.” Das passte zu der Musizierstunde.
Die Lehrer spielten bei den einzelnen Gruppen mit. Da erhielten die vier Musizierenden der Anfängergruppe für “Herr, füll mich neu” ebenso Applaus wie das andere Ensemble, das mit schnellem Schlag “Unser Leben sei ein Fest” zum Besten gab. Viele der Stücke waren bekannt, sodass eifrig mitgesungen werden konnte. Den D-Dur-Akkord kombinierte die Gruppe “Zupfen” mit D und C.
Konzentriert spielten die Mitwirkenden das neu Gelernte. Langsam, aber nicht schleppend schlugen Daumen über Saiten. Mit Anschlag- und Grifftechnik hatten sich andere beschäftigt, die mit dem E-Bass “Kommt, sagt es der Welt” einstudiert hatten.
Neu eingestiegen ins Gitarrenspiel war eine Gruppe, die mit einem Überraschungsstück aufwartete. Ein Mädchen und zwei Jungen versuchten ihre ersten Griffe. Dann sang Ferdinand “Let my People Go” und “Go Down Moses”, begleitet von Gitarrenklängen. Die Lehrer führten vor, wohin man mit fleißigem Üben kommen kann. Markus Hilmers Finger huschten bei einem Solo über das Griffbrett. Bei weiteren Beiträgen der Könner begleitete Karin Müller auf der Conga. “Swing Low, Sweet Chariot” und “Nobody Knows the Trouble I’ve Seen” (mit schöner Kadenz eines Gitarristen) begeisterten die Zuhörenden nun vollkommen.
Den hohen Stellenwert der Musik in der Kirche unterstrich Martin Rothfuchs. Sprengelkantorin und Mitorganisatorin Antje Ney (Hanstedt/Nordheide), die durch das Programm geführt hatte, lud zum Wunschkonzert mit Open End ein.
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Bericht von den Allgemeinen Kirchenmusiktagen 2008

“Psalmen singen macht schön!”
SELK: Allgemeine Kirchenmusiktage in Halle/Saale

Halle/Saale, 5.5.2008 – selk – “Wort und Klang” – Unter diesem Thema standen die Allgemeinen Kirchenmusiktage 2008 der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), die gestern in Halle (Saale) mit einem festlichen Schlussgottesdienst in der Magdalenenkapelle der Moritzburg zu Ende gegangen sind.
Begonnen hatten sie mit einem beeindruckenden Konzert der Hallenser Madrigalisten am Abend des Himmelfahrtstages. Drei Tage haben dann die gut 50 Teilnehmenden die verschiedenen Bereiche des Oberthemas bearbeitet. Dr. Christa Reich als eine der Referentinnen führte dabei ein in den einstimmigen Gesang biblischer Texte, vor allem der Psalmen, sowie in die besondere Weise des responsorischen Psalmodierens. Unter Bezug auf einen Vers aus Psalm 104, der von Gott aussagt, er sei schön, ergänzte sie: “Wer diesen Gott (mit Psalmen) lobt, wird selbst schön!”
Dr. Michael Heymel arbeitete mit den Lektoren an der Art und Weise des Lesens des Wortes Gottes und der Rigaer Domkantor Guntars Pranis erarbeitete mit den Teilnehmenden zeitgenössische lettische Kirchenmusik, die dann auch in besonderer Weise die Geistliche Abendmusik am Samstag in der Magdalenenkapelle prägte. Alle diese Bereiche, so wurde deutlich, gehören als verschiedene Wohnungen doch unter ein Dach – unter das des Lobes Gottes und der Verkündigung seiner Güte!
Mit großem Dank an die Hallenser Gemeinde und die Helferinnen und Helfer aus den umliegenden SELK-Gemeinden schlossen für die Veranstalter – Amt für Kirchenmusik und Kirchenmusikalischer Arbeitskreis im Sprengel Ost der SELK – deren Vorsitzende, Pfarrer Marc Struckmann (Soltau) und Pfarrer Michael Otto (Guben), diese intensiven “Kirchenmusiktage der Begegnung” und luden ein zu den vom 30. April bis zum 3. Mai 2009 in Hermannsburg stattfindenden Allgemeinen Kirchenmusiktagen des kommenden Jahres, die inhaltlich einen Schwerpunkt auf die Blechblas- und Flötenarbeit legen werden.
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Ein Bericht von selk_news

Bericht von der Kinderfreizeit in Bleckmar

Einfach super!
30. Kinderfreizeit in Bleckmar.

Bergen-Bleckmar (Kreis Celle) -lkm/selk — 18.4.2008: Zum 30. Mal fand in diesem Jahr die Bleckmarer Kinderfreizeit statt. Hochgerechnet haben damit über 1000 Kinder aus Bergen und Umgebung bereits an der Kinderfreizeit, immer eine Woche vor Ferienende in Niedersachsen, teilgenommen. In diesem Jahr waren erneut “Ehemalige” als Mitwirkende kräftig dabei. “Einfach super!” so die Einschätzung von Eltern am Sonntag, deren Kinder in diesem Jahr zum Thema: ‘Jeremia: Ein Prophet mit Haut und Haaren’ eingeladen worden waren.
Spiel und Spaß stehen hoch im Kurs, aber auch Andachten und das Nacherzählen biblischer Geschichten. Wer von den Kindern mochte, brachte sein Musikinstrument mit und musizierte auf Flöten und Trompeten mit. Aufgeführt wurden die “Best of …” der geprobten Lieder am Sonntag. 15 Mitwirkende sorgten von Mittwoch (13.8.) bis Sonntag (17.8.), jeweils von 9.00 Uhr bis 13.00
Uhr für ein abwechslungsreiches Programm. 42 Kinder kamen gern und nahmen am Angebot teil, ob es nun darum ging, Tonkrüge oder Schriftrollen zu erstellen, beim Staunen über Mandelblüten oder über die Anspiele, die das Thema vertieften. Wer der Prophet Jeremia war und welche Botschaft er hatte, wurde kindgerecht bedacht und vorgestellt.
Aber auch die Eltern kamen nicht zu kurz. Mit “Elternbriefen” wandte sich Missionsdirektor Markus Nietzke an die Eltern, Paten und Erziehungsberechtigte und wusste tagesaktuell zu berichten, worum es den 5-12-Jährigen am Vortrag jeweils ganz besonders ging. Am Sonntag klang die Freizeit mit einem Gottesdienst und gemeinsamen Mittagessen aus.
Nähere Informationen zum Ablauf, den Inhalten und den erwähnten Elternbriefen sind über lkm@selk.de erhältlich. Bilder und Eindrücke auch unter: http://lutherankids.wordpress.com.
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Präsentation zur Musikbibliothek der SELK veröffentlicht

Musikbibliothek der SELK
Ausleihverfahren über Internet

Hamburg, 21.7.2006 – selk – In Zusammenarbeit zwischen dem Amt für Kirchenmusik und der Kirchenleitung der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) ist die Musikbibliothek der SELK entstanden, die kürzlich ihren Betrieb aufgenommen hat und sich im Internet unter www.musikbibliothek-selk.de präsentiert.
Die Musikbibliothek dient der Aufgabe, die verantwortlichen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker der SELK in ihrer Arbeit zu unterstützen. Zu diesem Zweck werden Noten, kirchenmusikalische Schriften, Bücher und andere Medien gesammelt, die von Gemeinden oder Einzelpersonen zur Verfügung gestellt werden.
Das Material wird erschlossen und im Internet zur Ausleihe angeboten.
Ihren Standort hat die Musikbibliothek in Hamburg. Die dortige Zionsgemeinde der SELK hat dafür unbefristet und unentgeltlich entsprechenden Raum zur Verfügung gestellt.
In Hamburg ist auch die hauptverantwortliche Bibliothekarin im sechsköpfigen Team der Musikbibliothek, Ulrike Hauschild, ansässig. Alle Mitwirkenden versehen ihre Arbeit ehrenamtlich.
Auf der Homepage der Musikbibliothek der SELK kann unter zahlreichen Kriterien nach geeigneter kirchenmusikalischer Literatur gesucht werden, etwa nach Sachthemen, Verlagen, Zielgruppen, Gattungen oder Komponisten.
Außerdem gibt es die “Hauptsuche” als die wichtigste Suchfunktion, mit der Möglichkeit, einzelne oder mehrerer Stichworte einzugeben. Darauf erhalten Benutzende eine Übersicht über erfasste Kompositionen, die zu den eingegebenen Stichwörtern passen.
Die für die Ausleihe in Rechnung gestellten minimalen Kosten dienen der Bestandssicherung der Musikbibliothek.
Die Musikbibliothek lädt auch ein, zur Erweiterung des Bestandes der Musikbibliothek beizutragen. Wer selten genutztes Material zur Ausleihe zur Verfügung oder der Bibliothek schenken möchte, kann sich an Ulrike Hauschild unter bestellung@musikbibliothek-selk.de wenden.
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